KI-Compliance in der Schweiz: Was die neuen Gesetze verlangen
Die Schweiz verstärkt ihre KI-Regulierung. Unternehmen, die KI nutzen, müssen sich an neue Anforderungen anpassen.
Ausgangslage
Die EU-Verordnung über Künstliche Intelligenz (AI Act) setzt neue Standards. Die Schweiz als Nicht-EU-Staat folgt teilweise und entwickelt eigene Regeln. Für KMU und Tech-Unternehmen ist Clarität wichtig.
Die wichtigsten neuen Regeln
- Transparenzpflicht: Unternehmen müssen offenlegen, wenn sie KI nutzen.
- Risiko-Kategorisierung: High-Risk-KI (z.B. Recruitment) braucht spezielle Genehmigung.
- Datenschutz: Personenbezogene Daten in KI müssen DSGVO/BüG-konform verarbeitet werden.
- Audit und Dokumentation: Prüfpfade und Audit-Logs sind Pflicht.
- Bias-Management: Systeme dürfen nicht diskriminieren – das muss geprüft werden.
Häufige Fehler
- Annahme, dass Schweizer Datenschutz ausreicht (EU-AI-Act geht weiter)
- Keine Dokumentation von KI-Entscheidungsprozessen
- Ignoring von Bias-Tests in KI-Modellen
Messung und Erfolgskontrolle
Führe Compliance-Checks durch: Hast du eine AI-Impact-Assessment? Sind deine KI-Entscheidungen nachvollziehbar?
Fazit
KI-Compliance ist 2026 nicht optional. Beginne jetzt mit einer Inventur deiner KI-Nutzung und passe dich an die neuen Regeln an.
Quellen:
Nächster sinnvoller Schritt
Wenn die Regeln stehen: den ersten Büroprozess mit KI sauber umsetzen
Die KI-Regelmappe klärt Regeln, Rollen und Nachweise. Danach entsteht Nutzen dort, wo Büroarbeit jede Woche Zeit kostet: Kundenmails, Offerten, Protokolle, Rechnungen oder interne Standards.
Der Büro-KI-Check ist aktuell auf Schweizer KMU optimiert und als praktischer Einstieg gedacht.